REDUKTOREN

Die Konstruktion und Herstellung von Reduktoren basiert auf neuesten fachlichen Erkenntnissen und Erkenntnissen der Ausarbeitungstechnik von Leistungsüberträgern. Die Definition aller Reduktor-Parameter, von der Projektentwicklung der Geometrie und Kinematik von gezahnten Paaren, über die Auswahl von Werkzeugen, Materialien und der Art der thermischen Behandlung bis hin zur Auswahl von Schmieröl und der Ausarbeitungstechnologie, der Auswahl und Konfiguration von Lagerungen und der Lagerungsart, sowie der Konfiguration von Wellen, wird komplett durch computergesteuerte Optimisierung vorgenommen.

Die Zahnräder und Wellen von Reduktoren werden aus hochwertigem Stahl hergestellt, welcher für die Zementierung und Wärmebehandlung benutz wird, während die Zahnungen auf Zahnrädern durch Fräsbearbeitung, Schleifen oder die HPG-Methode endgefertigt werden.

Auf den geschleiften Abzweigungen von Wellen werden Kugellagerungen eingebaut. Die Art der Lagerung von Wellen wird so gewählt, dass eine gleichmäßige Verteilung der Lagerungsbelastung sichergestellt wird, was die Auswahl von passenden Lagerungen kleinerer Ausmaße, einen langen Nutzungszeitraum und die Zuverlässigkeit von Lagerungen ermöglicht.
Der Übertragungskasten wird durch den Guß oder das Schweißen von Konstruktivstahl hergestellt. Auf der Kastenoberfläche wurde die Vorbereitung für Oberflächenschutz, sowie Rostschutz und Färbung vorgenommen.

Das Innere des Reduktorkastens wird durch rostvorbeugende Farbe bemalt, die Ölresistent ist, und die die anderen Elemente mit Konservierungsöl.

Vor der Zusammenfügung des Reduktors werden alle Elemente sorgfältig kontrolliert und werden so in den Reduktor eingebaut. Nach der Zusammenfügung durchläuft der Reduktor einen Probelauf, wobei die Verfolgung und Diagnostik seiner Funktionsweise vorgenommen wird.

Auf den Reduktoren sind Nebenelemente, ein Gerät für den Ölauslass, ein Ölkontrollgerät und ein Ventil für die Druckregulierung eingebaut.

Aufgrund des Auftretens von dynamischen Überbelastungen während der Nutzung, welche die nominalen Werte um einiges überschreiten können, ist die projektierte Leistungen des Reduktors bedeutend höher als die nominale (Konsum-) Leistung, wodurch die benötigte Arbeitszuverlässigkeit des Reduktors sichergestellt wird.

SCHMIERUNG DES REDUKTORS

Die gezahnten Paare und Lagerungen innerhalb des Reduktors werden durch Eintauchen geschmiert, wobei spezielle Konstruktion für die Annahme und Zuleitung des Öls, oder eine Druck-Zirkulationspumpe benutzt werden. Die Pumpe für Druckschmierung kann auf den Überträger angeschlossen werden oder getrennt und mit eigenem Antrieb ausgestattet sein.

KÜHLUNG DES REDUKTORS

Der Reduktorkasten wird so konstruiert, dass die thermische Stabilität des Überträgers gewährleistet wird. Falls die maximale thermische Kapazität überstiegen wird, bzw. bei extrem hohen thermischen Nutzungsverhältnissen, ist es notwendig für zusätzliche Reduktorkühlung zu sorgen. Diese wird durch den Einbau eines Ventilators an der Eintrittsabzweigung des Reduktors oder den Einbau eines Öl-Kühlgerätes im Reduktorkasten erzielt.